Beleuchtung 

  • Vorschaltarmaturen / Vorschaltgeräte
    Vorschaltarmaturen / Vorschaltgeräte

    Was sind Vorschaltgeräte und wofür brauchst Du sie?

    Ein Vorschaltgerät (VSG) bzw. eine Vorschaltarmatur (VSA) erzeugt die nötige Spannung, die für den Betrieb von NDL- und MHL-Lampen notwendig ist. Ohne VSG kannst Du keine NDL- oder MH-Lampe betreiben.

    Worauf solltest Du beim Kauf achten?

    Achte beim Kauf darauf, dass Du ein passendes VSG für Dein Leuchtmittel kaufst. Es kommt darauf an, dass das VSG die gleiche Leistung (Watt) erbringen muss, wie Dein Leuchtmittel verbraucht.

    Dann musst Du Dich für eine Preis-Kategorie entscheiden:

    • Low Budget VSGs / einfache VSGs sind nicht regelbar, sind nicht vormontiert, es liegen keine Kabel dabei und erzeugen Betriebsgeräusche. Es ist immer ein leichtes Brummen oder Summen zu hören. 
    • Preis-Leistungs-VSGs sind nicht regelbar, aber sind vormontiert. D.h. Du musst keine Kabel abisolieren usw. Du kannst das VSG einfach anschließen und loslegen.
    • High End-VSGs sind regelbar, selbstverständlich vormontiert, erzeugen nahezu keine Betriebsgeräusche und verlängern die Lebensdauer Deiner Leuchtmittel.
  • NDL / MHL Leuchtmittel
    NDL / MHL Leuchtmittel

    Was sind NDL- bzw. MHL-Grow Lampen und wie werden sie optimal eingesetzt?

    Natriumdampflampen werden normalerweise nur in der Vegetations- und Blütephase eingesetzt. In der Keimphase werden in der Regel ESL (Energiesparlampen) oder LED eingesetzt (auch bei uns im Grow Shop erhältlich).

    Für die Wachstumsphase sollte eine Lampe mit erhöhtem Blauanteil eingesetzt werden.

    In der Blütephase sollte eine Lampe mit erhöhtem roten Lichtanteil eingesetzt werden. Dies ist besonders wichtig, da hierdurch bestimmte Hormone in der Pflanze zu einer erhöhten Blüten-Produktion führen.

    Die benötigte Leistung der Lampe berechnet sich nach der Faustformel 400 W pro m².

    Was sind die Vorteile von NDL- / MHL-Grow Lampen?

    Die Tiefenwirkung einer NDL ist wesentlich besser (siehe PAR-Wert), weshalb für einen hohen Ertrag eine NDL in der Blütephase unverzichtbar ist.

    Was sind die Nachteile von NDL- / MHL-Grow Lampen?

    NDLs verbrauchen viel Strom und es ist ein Vorschaltgerät notwendig, welches aufgrund der Wärmeentwicklung außerhalb des Schrankes angebracht werden sollte.

    Durch die Hitzeentwicklung der Lampe, ist auf eine geeignete Temperierung und ausreichenden Abstand zu achten.

    Grow Guru Tipps zu NDL Lampen

    Tipp Nr. 1: Beim Einsatz von NDL-Lampen empfehlen wir eine Kühlvorrichtung. Optimal eigenen sich die CoolTubes (bei uns im Shop erhältlich). CoolTubes sind Reflektoren mit integrierter Lampenfassung, die an ein Belüftungssystem angeschlossen werden. Das Leuchtmittel wird hier permanent mit frischer Luft umströmt.

    Tipp Nr. 2: Du bist Anfänger im Growing-Bereich? Dann empfehlen wir Dir ein Einsteiger-Komplett-Set. Die Komplett-Sets gibt es in unterschiedlichen Größen, je nach Projektgröße: 250 Watt / 400 Watt / 600 Watt. Wir haben auch ein Komplett-Set für den schmalen Geldbeutel (Low Budget Grow Set) im Angebot. Wir empfehlen aber unser Komplett-Set "Preis-Leistung". Die Komponenten sind höherwertiger und Du erzielst damit bessere Ergebnisse.

  • Reflektoren für NDL, MHL oder ESL
    Reflektoren für NDL, MHL oder ESL

    Was sind Reflektoren und wofür werden sie benötigt?

    Ein Reflektor reflektiert Licht. :) Gleichzeitig dient er als Halterung für Dein Leuchtmittel.

    ESL, NDL- oder MHL-Leuchtmittel müssen unbedingt mit einem Relfektor betrieben werden. Ansonsten wird ein großer Teil des erzeugten Lichts verschwendet.

    Welcher Reflektor ist der richtige für Dich?

    Wir bieten drei Produktreihen an.

    1. Einfache No Name-Hammerschlag-Reflektoren erfüllen ihren Zweck.
    2. Die hochwertigen Adjust-A-Wing-Reflektoren sind DIE Reflektoren - nicht ohne Grund. Sie sind verstellbar und ermöglichen somit eine optimale Lichtausbeute. Sie sind hochwertig verarbeitet und sehr stabil. Sie reflektieren das Licht besser und Du erhältst somit bessere Resultate beim Wachstum der Pflanzen. Außerdem ist gleich eine E40-Fassung für das Leuchtmittel mit dabei.
    3. Cool Tubes sind die erste Wahl, wenn Du die maximale Lichtausbeute erhalten willst oder wenig Raum zur Verfügung steht. Wir bieten ausschließlich qualitativ hochwertige Cool Tubes der Marke Prima Klima an.
  • NDL/MH-Komplettsets
    NDL/MH-Komplettsets

    Du bist Einsteiger im Growing-Bereich? Dann empfehlen wir Dir ein Einsteiger-Komplett-Set. Die Sets beinhalten alles, was Du am Anfang brauchst und sind günstiger als alle einzelnen Komponenten.

    Je nach Projektgröße (250 Watt oder 400 Watt) bieten wir Dir 2 Komplett-Sets an: Wir haben ein Komplett-Set für den schmalen Geldbeutel (Low Budget Grow Set) im Angebot.

    Wir empfehlen aber unser Komplett-Set "Top Preis-Leistung". Es ist höherwertiger und Du erzielst damit bessere Ergebnisse.

  • Zubehör
    Zubehör
  • LSR (Leuchtstoffröhren) / Stecklingsbeleuchtung
    LSR (Leuchtstoffröhren) / Stecklingsbeleuchtung

    Was sind LSR Grow-Lampen und wie werden sie eingesetzt?

    Leuchtstoffröhren (LSR) bieten ein breites Lichtspektrum und sind im Vergleich zu NDL-Lampen deutlich effizienter. Das bedeutet, sie verbrauchen weniger Strom und produzieren weniger (unnötige) Wärme. Sie produzieren dafür aber nicht so viel Licht.

    Aus diesen Gründen werden LSR hauptsächlich in der Aussat und Anzuchtphase (für Stecklinge) genutzt oder für den Anbau von Pflanzen, die nicht sehr viel Licht zum Wachsen benötigen. Für Pflanzen, die viel Licht für das Wachstum oder die Blüte benötigen, eignen sich LSR nur bedingt. Die Pflanze kann mit LSR möglicherweise den Blüte-Zustand erreichen, jedoch wird sie sich nicht optimal entwickeln können.

    Für Pflanzen, die sehr viel Licht zum Wachsen benötigen, empfiehlt sich der Einsatz von NDL-Lampen ab der Wachstumsphase (d.h. nach Umtopfen des Stecklings in das Wachstums-Behältnis).

    Welches LSR-Set ist das richtige für Dich?

    Für die Aussaat oder Stecklingsbeleuchtung eignen sich die Lightwave-Sets besonders gut. Sie werden auch schon zusammengebaut geliefert und können sofort in Betrieb genommen werden.

    Wenn LSR während der gesamten Lebensphase eingesetzt werden soll, also auch währen der Wachstums und Blütephase, dann empfehlen wir die Sets von Taifun.

  • LED Grow Beleuchtung
    LED Grow Beleuchtung

    LEDs kurz erklärt

    LEDs sind zurzeit die modernsten Leuchten im Zusammenhang mit Pflanzen und basieren, im Gegensatz zu anderen beliebten Leuchtmitteln wie Natriumdampf- oder Metallhalogen-Lampen, nicht auf einer Gasentladung.

    Bei den LEDs handelt es sich um Leuchtdioden, in die ein Halbleiterelement verbaut ist, welches bei einem Stromdurchfluss Licht emittiert. Diese Emittierung ist nichtthermischer Natur, weshalb herkömmliche LED-Lampen sich durch eine sehr geringe Abwärme auszeichnen.

    Die innovativen Leuchtmittel haben aber auch eine ganze Reihe an weiteren Vorteilen, was viele erfahrene Hobbygärtner inzwischen auf LEDs als Lichtspender schwören lässt. Nicht zuletzt die geringen Betriebskosten gepaart mit einer hohen Lichtausbeute überzeugt seit Jahren viele Kunden weltweit.

    Die Entwicklung über die Zeit

    Obwohl die modernen Lampen erst seit den 1990er Jahren für die breite Masse der Bevölkerung zur Verfügung stehen fanden die ersten Berührungspunkte mit Leuchtdioden (beziehungsweise der ihnen zugrundeliegenden Technologie) bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt.

    Seitdem ist viel Zeit vergangen, in der die LEDs einen langen und von mehreren Entwicklungsstadien geprägten Weg zurückgelegt haben, bevor sie letztendlich einen Platz unter den effizientesten und beliebtesten Pflanzenlampen gefunden haben.

    Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist auch die NASA, die sich 2012 umfassender mit der Verwendung von Leuchtdioden bei der Anzucht von Pflanzen beschäftigt hat. Das amerikanische Raumfahrtinstitut hat naturgemäß großes Interesse an einer künstlichen, energieeffizienten Lichtquelle, mit deren Hilfe pflanzliche Nahrung schnell und zuverlässig herangezogen werden kann. Im Rahmen verschiedener Versuche in anspruchsvoller Umgebung wurde nicht nur die hohe Effektivität von LED-Leuchtmitteln unterstrichen; darüber hinaus hat sich außerdem gezeigt, wie Pflanzen durch die gezielte Bestrahlung mit einzelnen Lichtspektren reagieren. So wurde erkannt, dass vor allem blaues und rotes Licht für die einzelnen Lebensphasen einer Pflanze über besondere Bedeutung verfügen.

    Nun hat es nicht lange gedauert, bis sich findige Entwickler und Unternehmer diese Erkenntnisse zu Nutze gemacht und durchdachte LED-Pflanzenlampen auf den Markt gebracht haben. Unter den Kunden stießen die neu konzipierten Lampen jedoch auf Vorbehalte – die Technik war noch nicht ausgereift und die Anschaffungskosten im Verhältnis dazu zu hoch. Viele Grower haben in der Verwendung von Leuchtdioden keinen signifikanten Fortschritt gesehen und sind den erprobten Natriumdampflampen treu geblieben. Auch heute gibt es im Hobby noch einige Gärtner, die LEDs als Pflanzenbeleuchtung skeptisch gegenüberstehen.

    Überwiegend haben sich die alten Vorurteile jedoch verflüchtigt – und das nicht ohne Grund. Seitdem das Potenzial der Leuchtdioden in der Pflanzenzucht erkannt wurde ist viel Geld in die Forschung und Entwicklung geflossen. Das Ergebnis sind hochmoderne und leistungsstarke Leuchtmittel, die individuell an die vorliegenden Begebenheiten angepasst werden können. So hat sich beispielsweise die Lichtausbeute der Lampen erheblich verbessert; eine Systemeffizienz von 2,7 µmol/J ist heute keine Seltenheit mehr (die Systemeffizienz bezieht sich auf die Anzahl an emittierten Photonen pro Watt und Sekunde). Auch die Preisentwicklung war eine positive. Zwar gibt es nach wie vor teure LEDs und die Anschaffungskosten bleiben im Vergleich zu NDL oder MHl höher – der Kosten-Nutzen-Faktor ist hier mittlerweile allerdings überlegen.

    Vorteile gegenüber anderen Leuchtmitteln

    Wie erwähnt haben Leuchtdioden viele Vorteile im Vergleich zu anderen Pflanzenlampen. Der am direktesten spürbare ist sicherlich der Kostenfaktor: LEDs sind bei gleicher Leistung ungleich energiesparender als andere Leuchtmittel, was darin resultiert, dass Du die hoch erscheinenden Anschaffungskosten in kurzer Zeit allein durch die Stromersparnis wieder im Geldbeutel hast.

    Zudem sind sie durchweg mit einer hohen Lebenserwartung gesegnet – viele LEDs können problemlos bis zu 50.000 Betriebsstunden überstehen, ohne signifikante Leistungsverluste zu erfahren (das entspricht einem Dauerbetrieb von mehr als 5 ½ Jahren). Sollte doch mal eine Diode ausfallen, so kann diese gegebenenfalls schnell getauscht werden (hier müssen wir allerdings auf die Hersteller verweisen). Weiterhin sind die Leuchtmittel stoßfest und sehr wartungsarm.

    Die geringe Abwärme der Lampen darf in dieser Auflistung ebenfalls nicht fehlen. Entscheidest Du dich für eine LED wird die Wärmeentwicklung in Deiner Box kein großes Problem mehr darstellen, weswegen Du in der Regel auf kostenintensive Kühlsysteme verzichten kannst.

    Einer der größten Vorteile von mit Leuchtdioden bestückten Lampen ist allerdings ein anderer: die Anwenderfreundlichkeit. LED-Pflanzenlampen können mit unterschiedlichsten Bauformen an jede Anforderung angepasst werden. Egal ob Streifen- oder Cluster-LEDs, ob moderne Leiter-Leuchtmittel für den Einsatz im Profi-Bereich oder kompakte Lampen für kleine Growboxen – Du findest genau auf Deine Bedürfnisse zugeschnittene Leuchtdioden. Außerdem: LED-Lampen sind sofort verwendbar, ohne auf externe Hilfsmittel wie Vorschaltgeräte angewiesen zu sein.

    Lichtspektrum – individuell und präzise

    Jedoch ist nicht nur die Form der Lampen individuell realisierbar; mit verschiedenen einzelnen Dioden bestückt können LEDs Deinen Pflanzen exakt und gezielt das Licht bieten, dass sie für ein ordentliches Wachstum benötigen. Dies ist eine Eigenschaft, die bisher kein anderes Pflanzenleuchtmittel aufweisen kann.

    So gibt es neben hocheffizienten Vollspektrum-Lampen auch LEDs speziell für die Wuchs- oder Blütephase, sowie Leuchtmittel im Infrarotbereich.

    Typisches Lichtspektrum einer Vollspektrum LED:

    Im Vergleich dazu das Spektrum einer Wachstums-LED, die hauptsächlich blaues Licht abstrahlt:

    Das Grow Guru LED Sortiment

    Es gibt viele erfahrene und zuverlässige Anbieter von LED-Pflanzenlampen auf dem Markt, in Europa und weltweit. Erwähnenswerte Big Player sind unter anderem der Marktführer SANlight aus Österreich, aber auch Größen wie Growking und Lumatek.

    Doch auch andere, aktuell noch kleinere Hersteller, wie Hydroca und Greenception haben in den letzten Jahren große Sprünge nach vorne gemacht und bieten hochwertige Leuchtmittel zu einem vernünftigen Preis an.

    In unserem Shop legen wir einen großen Wert auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis und möchten Dir daher vor allem diejenigen Lampen anbieten, die Dir im Verhältnis zum Preis den größten Mehrwert bieten. So findest Du neben namenhaften Größen auch vielversprechende Aufsteiger und LEDs für alle denkbaren Einsatzmöglichkeiten im Growing-Bereich. Am besten stöberst Du einfach selbst herum – solltest Du dennoch nicht das richtige finden, sag uns einfach Bescheid! Wir werden zusammen das für Dich beste Produkt finden. 

  • Profi-Komplettarmaturen (NDL/Plasma)
    Profi-Komplettarmaturen (NDL/Plasma)
  • CMH (Keramik-Metall-Halogen)
    CMH (Keramik-Metall-Halogen)

    Keramik-Metallhalogen-Lampen (CMH) bieten gegenüber von Natriumdampflampen (NDL) und herkömmlichen Metallhalogenlampen (MH) einige Vorteile. 

    Zum einen vertragen sie durch die verbauten Keramik-Elemente deutlich mehr Hitze, was sich vor allem auf das von den Lampen ausgestrahlte Licht auswirkt. Mit Ausnahme der sogenannten Grünlücke bei einer Wellenlänge von ca 510 nm benötigen Pflanzen für die Photosynthese vor allem Licht im Spektrum von 420 bis 680 nm. Im Gegensatz zu ND-Leuchtmittel, die in der Regel genau eine Wellenlänge bedienen können und MH-Lampen, deren Lichtspektrum durch einzelne Spitzen bei verschiedenen Wellenlängen geprägt ist, strahlt eine CMH-Leuchte ein sehr natürliches Licht aus, dass dem der Sonne sehr ähnlich und über alle Wellenlängen hinweg mehr oder weniger konstant stark ist. In konkreten Zahlen lässt sich das am sogenannten Farbwiedergabindex (CRI) veranschaulichen; dieser Wert beschreibt die Qualität von künstlichem Licht gegenüber natürlichem, von der Sonne ausgestrahltem Licht. Daher hat die Sonne auch dem maximal möglichen CRI von 100 während Natriumdampflampen Werte zwischen 60 und 90 erreichen. CMH-Leuchtmittel liegen mit ihrem Wert über 90, was also ein qualitativ hochwertiges, das Lichtspektrum fast vollständig abdeckendes Licht garantiert. 

    Deine Pflanzen werden in ihrer Photosynthese also enorm unterstützt was wiederum Auswirkung auf das Wachstum und somit letztendlich auch auf den Ertrag hat. Gegenüber von MH- oder ND-Lampen erzielst du mit Keramik-Metallhalogen-Leuchten einen spürbar höheren Ertrag.

    Gleichzeitig sind CMH-Lampen hervorragend isoliert, wodurch sie weniger Wärme abstrahlen und das Risiko von Verbrennungen der Pflanze (wie sie beispielsweise bei Natriumdampflampen vorkommen können) deutlich sinkt.

    Der Vergleich mit LEDs ist an dieser Stelle hauptsächlich preislich sinnvoll, da diese theoretisch individuell an den jeweiligen Bedarfsfall angepasst werden könnten. Fest steht jedenfalls, dass die meisten CMH-Lampen, genau wie ihre NDL- und MH-Verwandten, üblicherweise wesentlich preiswerter als LEDs der selben Leistungsklasse sind. 

    Allerdings gibt es bei CMH-Leuchtmittel auch einige Dinge zu beachten. Durch ihre Fähigkeit, ein äußerst natürliches und somit auch vollumfängliches Lichtspektrum wiederzugeben, kann unter Umständen die von der Lampe ausgehende UV-Strahlung eine Rolle spielen. Zwar wird diese durch die Röhre selbst gefiltert und hat in der Regel keine Auswirkungen auf deine Pflanzen oder auf dich - sollte jedoch die Röhre beschädigt sein, kann das Risiko von Verbrennungen oder Augenschäden bei mehrminütigem Arbeiten unter dem Betrieb der Lampe bestehen. Solltest deine CMH-Leuchte von außen Beschädigungen aufweisen, ist es also ratsam, nur während der Dunkelphasen deine Pflanzen zu bearbeiten bis das Leuchtmittel ersetzt wurde.

    Weiterhin arbeiten CMH-Leuchten mit einer niedrigen Betriebsfrequenz. Dadurch sind hochfrequenzierte Vorschaltgeräte mit den Lampen inkompatibel und es muss auf speziell für CMHs entwickelte Geräte zurückgegriffen werden (bspw. auf das Prima Klima Lucilu Vorschaltgerät).

    Nichtsdestotrotz verfügen Keramik-Metallhalogen-Lampen über viele äußerst vorteilhafte Eigenschaften, die dem Wachstum, dem Ertrag und der Gesundheit deiner Pflanzen sicher zuträglich sind. Auch wenn ihr Bekanntheitsgrad noch nicht dem von NDLs oder LEDs entspricht sind sie schon lange kein Geheimtipp mehr und bilden eine echte Alternative auf dem Markt.

Pflanzenbeleuchtung

Über Pflanzen und das Licht

Licht ist ein essenzieller Faktor im Leben Deiner Pflanzen und bildet einen wirkungsvollen Katalysator für deren Photosynthese. Bei der sogenannten Lichtreaktion wird die Energie der auf den Blättern eintreffenden Photonen in beeindruckender Art und Weise aufgefangen und im Anschluss für chemische Prozesse zur Verfügung gestellt. Dieser Vorgang ist die treibende Kraft, das Herzstück, hinter einem gesunden Wachstum Deiner Pflanze; ohne ihn wäre sie nicht in der Lage neue Zellen zu bilden und Dir ihre süßen Früchte zu schenken.

Bei einer derartigen Bedeutsamkeit liegt es auf der Hand, dass sich viele Forscher im Laufe der Jahre das Thema Licht ein wenig genauer angeschaut haben. Es hat sich gezeigt: Licht ist nicht gleich Licht – Deine Pflanzen stellen durchaus Ansprüche an die Farbe und die Dauer der Beleuchtung.

Welche Ansprüche das genau sind hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab, bzw. davon, welche Bedingungen diese ihrem heimischen Biom vorfindet. Das stärkste Leuchtmittel ist selbstverständlich die Sonne – sie verfügt über einen natürlichen Tag-Nacht-Zyklus, der sich je nach Region und Jahreszeit auch mal unterscheiden kann.  Deine Pflanzen haben sich nun auf „ihren“ Zyklus spezialisiert und gedeihen am besten, wenn sie diesen auch zur Verfügung haben.

Wieso künstliches Licht?

Und genau das ist der Knackpunkt – möchtest Du Chilis, Orangen oder andere exotische Gewächse effizient bei Dir zuhause aufziehen, solltest Du ihnen im Idealfall die heimischen Bedingungen bieten können.

Mit einer künstlichen Lichtquelle ist in dieser Richtung schon einiges getan, da Du Deinen Pflanzen so die gewohnten Lichtverhältnisse simulieren kannst, das ganze Jahr über und unabhängig von der Jahreszeit. Dies ist gerade bei Nutzpflanzen wie eben Chili wichtig, an deren Entwicklung wir ja selbst die ein oder andere Anforderung stellen. 

Für die meisten Heimgärtner und Grower lohnt es sich also, ein bisschen Zeit und Geld in die Hand zu nehmen und eine optimale (sowie kosteneffiziente) Beleuchtung für die eigenen, grünen Schätze einzurichten. Das Angebot an Pflanzenlampen ist dabei sehr vielfältig und deckt verschiedenste Bereiche ab. Daher möchten wir Dir im folgenden Abschnitt ein Überblick über wichtige Eigenschaften von Leuchtmitteln geben, die Du bei einem Kauf beachten solltest.

 

Lichtspektrum, Verbrauch, Effektivität – worauf musst Du achten?

Einer der wichtigsten Punkte bei einer Pflanzenlampe ist die Wellenlänge des von ihr ausgestrahlten Lichts, da diese maßgeblich die Farbtemperatur beeinflusst. Deine Pflanzen werden auf verschiedene Lichtspektren unterschiedlich reagieren. Oft ist das gewollt, immerhin kann so die Entwicklung der Pflanze gezielt unterstützt oder sogar gesteuert werden.

Beispielsweise ist für das Wachstum einer Pflanze vor allem blaues Licht zuträglich, während ein rotes Lichtspektrum zur Entwicklung voller und kräftiger Blüten beiträgt. Grünes Licht wird von den Blättern der meisten Pflanzen zum größten Teil reflektiert (weshalb sie eben ihre charakteristische Farbe haben) – in diesem Zusammenhang spricht man auch von der „Grünlücke“.

Diese Lücke im von Pflanzen verwertbaren Spektrum hat viele Hersteller dazu veranlasst, vor allem LEDs mit hauptsächlich blauem und/oder rotem Lichtanteil auf den Markt zu bringen. Mittlerweile ist die Forschung jedoch anderer Ansicht: die Photosynthese scheint (aus bisher ungeklärten Gründen) besser zu funktionieren, wenn ein kleiner Anteil an grünem Licht an Deine Gewächse herangetragen wird. Acht beim Kauf Deines Leuchtmittels also darauf, dass auch diese Farbe zumindest zu kleinen Teilen von der Lampe abgestrahlt wird.

Eine weitere wichtige Eigenschaft einer Leuchte ist ihre Effizienz, die vor allem mit dem Aufkommen von LEDs im Growing-Bereich zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Um die Effizienz einer Lampe messen und vergleichen zu können, gibt es verschiedene Einheiten, die wir Dir hier erklären wollen.

  • PPF: diese drei Buchstaben stehen für „photosynthetisch aktiver Photonenfluss“ und beschreiben die Anzahl an Photonen, die ein Leuchtmittel pro Sekunde abstrahlt und die für die Photosynthese relevant sind – die Messungen beziehen sich hier auf Photonen, die die Lampe „verlassen“ und werden in µmol/s angegeben.
  • PPFD: hier wird die Dichte der Photonen bezogen auf eine Fläche gemessen (in der Regel 1 m²). Man hängt eine Lampe in einem gewissen Abstand über eine Messvorrichtung (oftmals 40cm) und ermittelt nun, wie viele Lichtteilchen pro Sekunde in den verschiedenen Bereichen der Vorrichtung einschlagen; die Einheit beträgt daher µmol/(s*m²) – Anmerkung: im Bild weiter unten erklären wir Dir ein PPFD-Diagramm etwas genauer.
  • Systemeffizienz: bei diesem Wert wird der Photonenfluss eines Leuchtmittels bezogen auf seinen Verbrauch ermittelt, also wie viel Licht erhältst Du für den von die eingesetzten Strom – die Einheit der Systemeffizienz ist in µmol/(W*s) was zu in µmol/J zusammengefasst werden kann; gute Werte liegen hier für LEDs mittlerweile bei 2,5 bis 2,7 in µmol/J

Lass Dich von der Überschrift nicht verwirren - hier siehst Du ein übliches PPFD-Diagramm (in diesem Fall von einer Hydroca Ambition 320 LED). Dargestellt ist die Anzahl der eintreffenden photosynthetisch aktiver Photonen (auf Englisch: PAR) auf einer 120 x 120 cm großen Fläche bei einem Abstand von 40 cm. Wie Du sehen kannst, konzentriert sich die Beleuchtung vor allem im Zentrum des Diagramms. Das ist ein übliches Verhalten der allermeisten Leuchtmittel; um dem entgegenzuwirken sind beispielsweise viele Growboxen im Inneren mit einer speziellen Folie verkleidet, die seitlich gestreutes Licht zurück an die Pflanze reflektiert. Ein PPFD-Diagramm ist immer relativ zur Fläche und dem Abstand zu betrachten.

Pflanzenlampen haben nicht nur Anschaffungskosten, sondern verbrauchen bei ihrem Einsatz auch Strom. Daher lohnt es sich immer, die Effizienz eines Leuchtmittels zu berücksichtigen um die Kosten insgesamt so gering wie möglich zu halten.

Welche Leuchtmittel gibt es?

Wie schön erwähnt ist das Angebot an Lampen im Growing-Bereich sehr vielfältig. Neben spezifischen Wuchs- und Blüte-Leuchtmitteln findest Du auch Vollspektrumlampen und solche, die sich im Infrarotbereich bewegen.

Dazu gibt es Leuchten unterschiedlichster Bauarten und in vielen verschiedenen Ausführungen. Um Dir einen Überblick in den Dschungel der Pflanzenlampen zu verschaffen, zählen wir die wichtigsten für Dich im Folgenden auf:

LED

LEDs sind die modernsten und was die Betriebskosten angeht effizientes Leuchtmittel auf dem Markt. Sie können individuell an die Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden und ermöglichen so eine präzise Beleuchtung. Lampen mit Leuchtdioden zeichnen sich durch eine geringe Abwärme aus, haben allerdings die höchsten Anschaffungskosten.

NDL

Natriumdampflampen bilden den Klassiker unter den Pflanzenlampen. Sie basieren auf einer Gasentladung, bei der Licht erzeugt wird. NDL sind günstig in der Anschaffung und strahlen eher ein ganzheitliches Lichtspektrum ab. Es gibt allerdings auch spezielle Wuchs- oder Blüte-NDL.

MHL

Ähnlich wie NDL arbeiten auch Metallhalogenlampen mit einer Gasentladung und erreichen eine hohe Lichtausbeute im Vergleich zur eingesetzten Leistung. Auch hier ist das Lichtspektrum in der Regel umfassender.

CMH

Keramik-Metallhalogen-Leuchtmittel haben den Vorteil, dass sie aufgrund der verbauten Teile eine höhere Hitze als ihre Verwandten aushalten. Dadurch ist es möglich, eine der Sonne sehr ähnliche Farbtemperatur zu erzeugen. Gepaart mit einem außergewöhnlich hohen Farbwiedergabeindex ergibt sich so eine für alle Pflanzen geeignete Lampe, die bemerkenswerte Ergebnisse erzielen kann.

LSR

Pflanzenlampen mit Leuchtstoffröhren sind vor allem für die Anzucht Deiner Pflanzen super geeignet. Die Lichtausbeute dieser Leuchtmittel ist zwar eher gering – diese Eigenschaft ist allerdings gerade für Stecklinge und Klone von Vorteil und ermöglicht Dir eine schonende Belichtung Deiner jungen Gewächse.

Grow Guru Sortiment

Mit den von uns angebotenen Artikeln möchten wir Dir alle Optionen offen und somit die freie Wahl lassen, welches Leuchtmittel für Dich am besten geeignet ist. Dabei legen wir allerdings einen hohen Wert auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Du findest bei uns Lampen von Marktführern und Aufsteigern gleichermaßen und kannst Dich darauf verlassen, dass jeder Artikel Deine Pflanzen wirkungsvoll beleuchtet, ohne Deinen Geldbeutel zu sehr zu belasten.

Gerade Einsteiger im Hobby fühlen sich bei der großen Bandbreite an Lampen oft überfordert, weshalb wir neben den einzelnen Leuchtmitteln auch ganze Sets anbieten, die Dir eine aufwändige Recherche abnehmen.

Gerne beraten wir Dich auch vor Ort, per Mail oder am Telefon und helfen Dir dabei, die für Dich richtige Beleuchtung zu finden. Kontaktiere uns hierfür einfach – wir sind für Dich da!